Einsatzbereiche
Verarbeitung
Das Material wird als dünne, unvernetzte Kautschukfolie geliefert und direkt in den Fertigungsprozess integriert. Es sind keine Haftvermittler notwendig. Das Härten des Bauteils erfolgt in einem Arbeitsschritt. Die Integration ist in verschiedenen Verfahren wie Autoklaven, Pressen, Harzinfusionsverfahren wie RTM oder VAP möglich. Verwendbare Matrixharze sind unter anderem Epoxy-, Polyester-, Vinylester-, Phenol- und Cyanatesterharze. Zum Vulkanisieren der Kautschuk-Mischung sind Temperatur, Druck und Zeit notwendig. Bei der Vulkanisation ist darauf zu achten, dass der Druck über dem Wasserdampfdruck der jeweiligen Vulkanisationstemperatur liegt.
Als Beispiel finden Sie in der nebenstehenden Tabelle die Härtezeiten und Temperaturen der Mischung AA6CFZ.
Es wird an Lösungen für schnellere Verfahren oder Prozessen mit niedrigeren Temperaturen gearbeitet.
Die Kautschuk-Mischung kann betreffend Härte, mechanischer Eigenschaften, Verarbeitungsbedingungen (Viskosität, Härtezeit und -temperatur) und Farbe individuell eingestellt werden.
Die gebräuchlichste Lieferform ist in der Regel eine Kautschukfolie mit einer Trennfolie als Träger in einer minimalen Stärke von 0,3 mm und einer maximalen Breite von 1500 mm. Dieses Material kann wie Prepreg zugeschnitten und verarbeitet werden.


